Hands on: Olympus OM-D E-M5 Mark II

Und es ist soweit: Wie erwartet konnte ich die  schnucklige neue OM-D nun auch mal in Ruhe angrabbeln und berichte euch heute davon, wie sich das anfühlt.

Wer mir auf den sozialen Kanälen folgt, hat vielleicht schon darauf gewartet, dass ich hier im Blog über die neue Olympus schreibe. Wer nicht Bescheid weiß, für den muss ich diesem Artikel voraus schicken: Vor einigen Tagen war ich von Olympus zur Vorstellung der E-M5 Mark II nach Prag eingeladen. Allerdings völlig ohne Verpflichtung für diesen Blog oder dergleichen. Ob ich hier darüber schreibe, dreißigmal „Olympus“ in den Artikel stricke oder nicht, ist denen völlig wumpe. Sie haben nichts davon, ich auch nicht, ihr aber schon.

(Knochen-)Mark II?

Kurz zur Namensgebung: Der „Mark II“-Zusatz vermittelt dem cleveren Olympus-Neuling, dass es bereits ein Vorgängermodell zur aktuellen Kamera gab. Das hat sich der Hersteller geschnappt, aufgebohrt, alles rausgeschmissen, neu zusammen gelötet und wieder reingequetscht. Laut Olympus wurde dabei so viel erneuert und verändert, dass man die Kamera eigentlich „E-M6“ nennen müsste. Stattdessen hat man sich für eine ähnliche Strategie entschieden, wie sie Canon pflegt, und der alten Kamera ein „Mark II“ verpasst um sie so als neue Kamera zu kennzeichnen, traditionsbewussten Kunden aber zu vermitteln, was sie da in der Hand haben.

Anders gesagt: das hat im Wesentlichen Marketing-Gründe, damit die Leute wissen, was sie bekommen und nicht das Gefühl haben müssen, sich völlig neu in ein ganzneues Gerät einarbeiten zu müssen. Was auch nicht soo schwer ist, denn die Kamera hat man (bis auf ein paar Hürden) schnell drauf. Aber dazu später mehr.

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Eindruck

ID: 17113Fakt ist ja wohl: Olympus hat ein Abteil auf dem Retro-Hypetrain. Wie viele andere CSC-Modelle des Herstellers (und vieler anderer Hersteller) auch, erstrahlt die neue OM-D mit Metallhäubchen und harten Kanten sowie ausgeprägtem Pentaprismabuckel (ohne Pentaprisma). Aber ich steh drauf. Ich mag diesen Look total gern, obwohl meine eigene Kamera eines dieser schwarzen Nikon-Edelmodern-Gehäuse hat. Wer das lieber mag, kann die E-M5 Mk II auch in Schwarz haben. Sieht meiner Meinung nach unendlich langweiliger aus, aber auch wesentlich unauffälliger.

Dummerweise ist der Abschnitt „Eindruck“ vermutlich auch der, der meine meisten Kritikpunkte enthält.
Insgesamt: Ich finde die neue Oly total schick. Sie ist zierlich, klein, handlich und leicht (rund 400 Gramm). Das ist auch der Grund, warum die Fotografenhände bestenfalls ebenso zierlich und klein sein sollten. Die Größe der Kamera ist man eigentlich von Kompaktgeräten gewohnt, aber keine Kompakte bietet soviele Einstellmöglichkeiten und Optionen zum Dranrumschrauben, sodass man sie anders benutzt. Die neue Olympus dagegen – sorry – trägt sich ein wenig unbequem, wenn man sie DSLR-ähnlich einsetzen will.
hands-on_olympus-omdem5mk2_gripDer Griffwulst ist lediglich angedeutet und weil die Kamera so zierlich ist, ergibt sich ein Hohlgriff, der nach ein paar Minuten anstrengend wird. Hinzu kommt, dass man beim Tragen und Verwenden allzu gern auf die Knöpfe hinten kommt. Die alle haben einen tollen leichten Druckpunkt und daher stellt man permanent etwa die Fokusfelder um oder sonstwas. Olympus ist das aber anscheinend auch aufgefallen. Darum gibt es in der Kamera die Option, die rückwärtigen Knöpfe zu deaktivieren. Und ein zusätzlicher Batteriegriff ist so designed, dass er dem Griffwulst mehr Volumen verleiht. Okaye Kompromisse, aber nehmt euch vielleicht für die Mark III ein Beispiel an Sonys A7 II (deren Griff wieder vergrößert wurde) und baut die Kamera nicht nur für die Hände japanischer Mädchen. :)

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Okayokay, ganz fertig bin ich noch nicht. Da ist noch die Sache mit den Schaltern – unendlich viele, unendlich doppelt belegbar (naja zumindest ein paar) und manche davon ungewohnt. So gibt es etwa einen Kippschalter hinten (Fn1), der einen weiteren Schalter einfasst. Man hat also zwei Funktionen an einem Element, die man sich fast frei belegen kann. Standardmäßig sind da, glaube ich, Weißabgleich und ISO drauf. Und das ist halt etwas ungewohnt, für das beides die einen Kippschalter umzustellen. Aber gut, für einen weiteren Button war oben vermutlich schlicht kein Platz mehr.

Eigenschaften

ID: 16867Aahh, die technischen Eigenschaften der Kamera. Da könnte ich wirklich einiges dazu schreiben. Problem ist nur, dass das keiner lesen würde, weil euch die Maus vom Scrollen auseinanderfallen würde. Anders gesagt: die neue Olympus führt eine Feature-Liste an, die einer Semi-Profi-DSLR in nichts nachsteht. Ihr könnt euch hier die Kante geben, ich ziehe ein paar interessante Fakten raus.

Also schön: die moderaten 16 Megapixel der Oly hat der Hersteller auf einen MFT-Sensor gemeißelt, der einen Hauch kleiner ist als APS-C. Ein größerer Sensor wäre mir zwar lieber, aber die 16 MP gehen völlig in Ordnung und glücklicherweise ist auch das Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten ausgesprochen gut. Der Grund zur Sorge ist in dieser Beziehung also eher unbegründet. Haha.

Tauchen wir noch tiefer in die Dunkelheit ein, denn dafür scheint die Mark II ein Faible zu haben. Der maximale ISO-Wert liegt bei 25.600 – damit kann man herrliche Schwarzweiß-Retro-Bilder machen oder leicht ruppige Bilder bei Kerzenlicht. Fakt ist aber, man kann im Dunkeln Bilder machen. Und die werden sogar sehr stimmig. Und sie werden überhaupt etwas, denn das Autofokussystem ist nicht nur schnell, sondern auch bei wenig Licht erstaunlich genau. Nur manchmal setzt es völlig aus und kommt gar nicht mehr klar – wie eine erschrockene Katze, die in Panik gegen ein Stuhlbein läuft. In dem Fall schaltet man eventuell kurz auf MF und wieder zurück und zwingt das Gerät so, sich nochmal ganz neu zu orientieren.

Wenn man schonmal nachts unterwegs ist, kann man auch Fotokunst machen, oder? Lightpainting zum Beispiel?

Die Olympus (auch schon die Mark I) hat nämlich ein cooles Feature, das viel zu wenig Leute kennen. Macht man eine Langzeitbelichtung und dabei zum Beispiel Lightpainting, dann klappt bei einer DSLR der Spiegel hoch, man zieht seine Show ab und beendet die Belichtung, wenn man fertig ist. Erst danach sieht man das Ergebnis. Bei der Oly kann man zwischendurch schon reinschauen.

Denn sie nutzt ein anderes Verfahren: zuerst macht die Olympus eine schwarze Aufnahme, die sie als Verrechnungsgrundlage nimmt. Dann startet man die Langzeitbelichtung und malt „I love you“ mit der Taschenlampe in den Himmel. Die Kamera nimmt sich nur die hellen Lichtbereiche und rechnet sie in das Schwarz hinein. Und immer so fort – man zeichnet noch ein Blümchen mit rotem Filter, Blätter mit grünem Filter und sonstwas und die Kamera zeigt alle fünf Sekunden (kann man einstellen) wie das Bild inzwischen aussieht.

Das ist schon sehr cool. Klar, normalerweise steht man vor der Kamera und lichtmalert davor rum und hat eh keine Zeit, um auf den Schirm zu sehen. Aber wenn es zB einen Helfer gibt, der das kontrolliert, dann ist das enorm hilfreich.

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So – und ebenfalls zum Stichwort „wenig Licht“ passt das nächste große und vielleicht wichtigste Feature: der Bildstabilisator.
Wie ich neulich schon bei der Sony A7 II schrieb, war es Olympus, die als erste einen – huhuhuuu – fünfdimensionalen Bildstabilisator in die Kamera gebeamt haben. Sie haben eine Sensor-Shift-Lösung und das heißt nichts anderes, als dass der Sensor entgegen Verwacklungen verschoben wird. Darüber hinaus kann er aber auch gedreht und leicht gekippt werden.

Prinzipiell finde ich die Sensor-Shift-Lösung erstmal geil, denn das gibt mehr Freiheit bei den Objektiven und macht diese nicht so teuer. Meine alte Pentax hatte das auch. Aber wie gut so eine Lösung ist, kann ein Laie fast gar nicht und auch jemand wie ich nur schwer beurteilen. Ja, der Stabi hält das Bild ruhig. Aber wie ruhig? Ich hatte auch keine Telebrennweite am Start. Um ihn zu testen, probiert man einfach, bis zu welcher Verschlusszeit man ohne Verwacklungen noch aus der Hand fotografieren kann. Auf dem Bild unten seht ihr eine Aufnahmesituation, die mir so bisher noch nie in den Kopf gekommen ist. Bei dem extrem hochauflösenden Sensor und dem Gewicht meiner Nikon D800 würde ich nie auf die Idee kommen, unter 1/100 Sekunde zu fotografieren. Mit der Olympus habe ich tagsüber aus der Hand eine Aufnahme mit einer Verschlusszeit von 1/5 Sekunde gemacht. Quasi eine Langzeitaufname ohne Stativ und Abstützung. Das Ergebnis sagt mir: Der Olympus Bildstabilisator ist verdammt gut und definitiv die beste Lösung auf dem Markt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Links die gesamte Aufnahme: ISO 200, Blende f18, 1/5 Sekunde aus der Hand. Rechts drei 100-Prozent-Vergrößerungen. Schon erstaunlich.

Und noch mehr Spaß macht das System beim Filmen. Nimmt man die Kamera in die Hand, lässt sie vor sich schweben und geht langsam, dann sind die Geh-Bewegungen im Bild praktisch unsichtbar. Es fühlt sich fast schon wie mit einem Steadicam-System an, denn das Bild wird großartig ausgeglichen (vorausgesetzt man hinkt und stolpert nicht oder filmt während eines Marathons).

Performance

Wie klein und schnucklig die neue Olympus ist, habe ich bereits geschrieben. Dass in dem zierlichen Gehäuse fast schon eine erwachsene DSLR steckt, ist vielleicht auch schon klar geworden. Im Ernst: solch umfangreiche Menüs und hunderte von Einstellmöglichkeiten wie bei der Mark II habe ich bisher fast nur bei den Sony-Verrückten gesehen. Man kann praktisch alles einstellen. Und dann kann man noch die Einstellung der Einstellung einstellen.

In Sachen Performance bedeutet das, dass man je nach Anwendung das Maximum heraus holen kann. Der mechanische Verschluss packt das Profi-Niveau von 1/8.000 Sekunde und klingt dabei wie ein Katana, das durch einen Seiden-Kimono fährt. Im „Silent-Modus“ wird der elektronische Verschluss genutzt und der ist bis zu 1/16.000 Sekunde schnell. Leider ist mir kein sinnvolles Motiv vor die Linse gekommen, bei dem man das mal hätte ausreizen können. Unter Hochdruck schaufelt die Oly bis zu 10 Bilder pro Sekunde auf die SD-Karte.

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Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass die Kamera WiFi, einen klappbaren LCD und einen sehr hochauflösenden Sucher mit 2,36 Millionen Bildpunkten hat? Ja, wusste ich doch. :)
Jedenfalls macht es einen Riesenspaß damit zu arbeiten – der LCD ist berührungsempfindlich und so kann man die wichtigsten Einstellungen binnen Sekunden vornehmen. (Auch hier aber wieder das Problem: wer keine Kinderhände in der Nähe hat, muss hoffen, dass er nicht drei Bildschirmelemente gleichzeitig aktiviert). Auch das Auslösen geht über einen „Tatsch“ auf den Bildschirm und da die Kamera so verflucht schnell ist, gibt es praktisch keine Art des flotteren Auslösens.

Auch sehr cool: Die Anzeige des elektronischen Suchers kann je nach Vorliebe angepasst werden. Es gibt eine Ansicht, die in Echtzeit die momentane Einstellung der Kamera simuliert, damit man das fertige Foto schon vorher sieht. Im Studio würde man dank Blitz-Verwendung und kurzen Verschlusszeiten dabei aber gar nichts sehen, darum gibt es auch ein Live-View, das immer optimale Belichtung wiedergibt.

Oben habe ich über den Autofokus gesprochen und will kurz eines meiner Lieblingsfeatures beschreiben: den Fokusring des Objektivs. Normalerweise braucht man den ja nicht, sondern verlässt sich auf die Automatik. Will man aber doch Hand anlegen, so schiebt man den Ring nach vorne und das System schaltet sofort in den manuellen Fokusmodus. Dreht man jetzt den Ring springt der elektronische Sucher augenblicklich in eine Sucherlupe mit bis zu 14facher Vergrößerung plus Fokus-Peaking-Anzeige.
Gott, das wünsche ich mir an meiner D800 – schneller und präziser habe ich noch mit keiner anderen Kamera von Hand scharfgestellt.

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Ein Foto, das ich aus der Hand aufgenommen und manuell scharf gestellt habe. Ihr alle wisst, wie „dick“ so ein Drahtzaun ist und wie kniffelig es sein kann, den scharfzustellen. Die Automatik tastet hin und her und kann sich nicht zwischen Vorder- und Hintergrund unterscheiden. Auch hier wurde die Kamera wieder in der Hand vom Körper weg gehalten. Irgendwelche Beschwerden? Nicht nötig, oder?

ID: 16795Schlussendlich will ich noch ein weiteres Feature erwähnen, dass sich die Spielkinder von Olympus haben einfallen lassen: Den High-Resolution-Modus. Wie bereits erwähnt, schneidet die Kamera 16-Megapixel-Bilder aus der Wirklichkeit. Weil der Sensor durch den Bildstabilisator aber so exakt positionierbar ist, nutzt die Kamera diese Fähigkeit für ein sogenanntes Pixel-Shift-Verfahren. Sie schießt ein Bild, verschiebt den Sensor um ein halbes Pixel, schießt noch ein Bild und so weiter. Insgesamt macht sie acht Fotos, erfasst mit denen auch die „Leerräume“ zwischen den Pixeln und errechnet aus den Ergebnissen ein hochauflösendes Bild von etwa 40 Megapixel. Das kann man natürlich auch im RAW-Modus machen, muss sich dann aber auf 100 Megabyte große Bilder einstellen.

Das ist also eine witzige Sache, die zum Beispiel Hasselblad benutzt, um 200-Megapixel-Bilder aufzuzeichnen und die sich gerade für Produktfotos eignet. Die Ergebnisse sind toll, wirklich praktikabel ist das aber noch nicht, weil die Kamera dazu absolute Ruhe braucht. Natürlich muss sie auf einem Stativ stehen, das darf man während der Aufnahme allerdings auch nicht anfassen.

Fazit

Die neueste Olympus ist eine Spaßmacherin. Sie ist eine der fortschrittlichsten spiegellosen Systemkameras, die derzeit auf dem Markt ist und bietet alles, was man im Großen und Ganzen brauchen könnte. Hier und da ist die Bedienung noch suboptimal und für meinen Geschmack ist das Gehäuse etwas zu zierlich fummelig. Aber die Funktionen lassen praktisch keine Wünsche offen, man kann alles um-, ein- oder abstellen und sogar das Filmen macht richtig Laune.

Wirklich tolles Gesamtpaket.

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Mehr!

  • Die Bilder oben kann man sich hier in Originalauflösung anschauen.
  • Weitere voll aufgelöste Bilder zu meinen Hands On-Berichten sind hier zu finden.
  • Mehr Hands on-Berichte selbst zu verschiedensten Kameras und Objektiven gibt es hier.
  • Ausgewählte Arbeiten im mworkz.portfolio
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11 Gedanken zu “Hands on: Olympus OM-D E-M5 Mark II

  1. na super. jetzt will ich sie haben. das geht aber nicht, weil demnächst die d7200 auf den markt kommt und diese aller wahrscheinlichkeit nach meine d90 ersetzen wird. also kein budget für zusätzliche spielereien ^.^

    1. Haha, tut mir leid. ^^

      Nein, ist schon okay. Die Olympus ist definitiv verlockend. Und wer nicht bereits tief in einem Herstellersystem verwurzelt ist, sollte meiner Meinung nach mal einen längeren Blick riskieren. Das Ding ist klein, schnell, bietet ein paar tierisch gute Annehmlichkeiten und liefert im Grunde DSLR-Leistung. Darum ist sie auch keine zusätzliche Spielerei, sondern meiner Meinung nach durchaus als Erstkamera für Fortgeschrittene geeignet.

      Oder man kauft sich eine D7200 und hat dann mal noch anderthalb Tausender übrig :P

      Bin auch schon ein kleeeeeeeeeein wenig auf die D7200 gespannt. Einfach, weil ich neugierig bin, ob ich etwas interessantes an ihr finde. Das soll dich nicht abschrecken, aber als Upgrade von der D7100 wird sie nichts besonderes sein. Wenn sie eine D90 ablösen soll, kannst du dich dagegen ganz bestimmt drauf freuen. ;)

      Gruß,
      mario

      1. ja, das ist es halt. man ist schon sehr stark an ein system gebunden durch den fuhrpark an objektiven und wenn man keinen triftigen grund hat wechselt man dann auch nicht eben mal so.
        mir hat ja die d90 lange gereicht, die updates auf die 7000er-reihe waren bisher nicht groß genug, aber jetzt seh ich halt am iso massive schwächen, was nachaufnahmen betrifft und auch indoor bei schlechtem licht. da ich das auch beruflich ab und an brauche, wird es einfach zeit. auch wenn es eine kleinigkeit ist, aber warum nikon sich so weigert, schwenkbare displays zu verbauen, verstehe ich nicht.
        dass sie gegenüber der d7100 sooo rasende verbesserung bringt, kann ich mir wiederum nicht vorstellen. ich schätze mal, bei mir ist es wie von einem iphone 3gs auf ein iphone 5s ;)

      2. Was iPhones angeht, bin ich eigentlich raus. Aber mach dich mal lieber auf einen Sprung von vom 1er zum 5er gefasst. Oder so…
        Die D7200 ist zwar „nur“ DX, aber extrem komfortabel, flott und bringt jetzt das AF-System mit, das unter anderem auch in meiner Kamera steckt. In den letzten Jahren hat sich einiges getan: die Nikon-Sensoren sind mit einem besonders hohen Dynamikumfang gesegnet und einem sehr guten Rauschverhältnis. Du wirst überrascht sein. :)

        Klappdisplays? Reines Marketing. Wie auch Canon ist Nikon enorm behäbig und denkt, Features als Spielerei verteidigen zu müssen, solange es geht. Dabei verlieren sie irgendwann den Anschluss. Ich brauche das Display meiner Kamera fast nie. Aber zum Beispiel bei der Oly ist es äußerst komfortabel. Vor allem, da es berührungsempfindlich ist.
        Aber wird noch, die D5500 hat auch eins bekommen.

      3. ja ich dachte nur, als vergleich dient es :) aber was, wirklich? das wäre natürlich grandios. ich verstehe von den technischen facts and figures vielleicht zu wenig, um mir dahingehend wirklich was drunter vorzustellen.

        jaaa ich weiß. ich hab halt auf diese gehofft – ich hab ja meine bodies schon lange und ich vermisse den komfort, grade wenn die kamera am stativ steckt oder ich makros mache, schon sehr. mein freund hat die canon g1x und ich seh immer, wie gemütlich er die bilder macht, während meine hosen wieder grasflecken abbekommen. schade ist das. die d5500 hat halt kein zweites display und auf das will ich keinesfalls verzichten für die schnelleinstellung.

  2. Die D7200 ist ja schon auf dem Markt – also angekündigt und bald im Verkauf. Und auch wenn die nicht gerade atemberaubend, bahnbrechend, „mankommtnichtdrumrum“ ist – mir wär die Olympus einfach zu winzig.

    Jetzt, dieses „Nano-Stitchen“, um auf 40 MP zu kommen… mit Stativ und dicker D irgendwas ist das ja kein so Wahnsinnskunststück, auf 80 oder 100 MP hochzujubeln. Also mal wieder zwar Mark II, aber die Aussicht auf Mark III mit 40 MP aus der Hand würden mich dann schon wieder ein wenig abhalten.

    Naja, und das die Nikon Firmware-Programmierer Dinge tun, die man in der Besenkammer sitzenden Nerds noch grad so zutraut, ist jetzt auch nicht grad fresh. Sind halt betuliche Typen, unsere Nikon-Fuzzies.

    1. Na toll, JoJu, du bist gnadenlos! Und hast größtenteils Recht…

      Ich bin ja auch Nikon-Nutzer (kein Nikonianer) und erwarte die D7200 in den nächsten zwei Wochen. Ich erwarte nichts von ihr und glaube auch nicht, dass ein Upgrade von der D7100 sinnvoll wäre. Aber ich bin auch DSLR-Grabbler und brauche was schweres in den Händen. Es ist cool, die kleine OM-D dabei zu haben und schnell saubere Fotos schießen zu können, aber es stört auch ein bisschen, stets auf Knöpfe zu kommen, die ich nicht drücken wollte. Schrieb ich ja oben. Ein optionaler Batteriegriff schafft da auch keine Abhilfe, sondern macht das ganze nur (ein bisschen) schwerer.

      Dass du das Stitchen durchschaut hast, rechne ich dir an. Kann man natürlich auch manuell machen. Habe ich mal mit der D800 und einem Panorama vom Himmel gemacht. Trolle würden jetzt sagen „ja, aber Parallaxenfehler und so. Und überhaupt direkt und der Kamera und alles.“ Aber ich gebe dir recht – der High-Res-Modus wäre für mich auch kein Killerfeature. Wenn es bei der Nachfolgerin aus der Hand geht, dann wirds wieder interessant.

      Worauf beziehst du dich mit deinem letzten Absatz?

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