white coffee cream 03

Weißer, cremiger Kaffee.

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Model: Steph

Ich habe es bei der Serie „shoes“ schonmal erwähnt: es kann delikat sein, wo man das Bild beschneidet. :)
Bei diesem Motiv war es für mich aber von vornherein völlig klar. Ich habe Steph zwar wieder komplett aufgenommen, wollte durch das Zuschneiden aber mehr Intimität vermitteln und daher schneidet sie drei Kanten des Fotos. Wo ich das Bild unten beschneide war auch eine Entscheidung ohne Überlegen: Ich muss den Schambereich einer Frau nicht präsentieren, nur, um das Bild sexy wirken zu lassen. Das ist plump und verwässert den Bildeffekt.

Eine Frage, die mir mehrfach gestellt wurde, will ich zum Schluss noch auflösen: was der Titel der Serie mit den Bildern zu tun hat.

Das ist eigentlich ganz einfach. Als ich über den Stil der Serie nachgedacht habe, wanderten meine Gedanken zu einem „White Moccha Latte Macchiato“-Irgendwasdings. Etwas herzhaft und cremigem, verführerisch am Sonntag morgen und zu süß und gehaltvoll, um es jeden Tag zu genießen. Genau so sollten die Fotos mit Steph auch werden. :)

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2 Gedanken zu “white coffee cream 03

  1. Wenn ich jemals einen „White (!) Moccha Latte Macchiato“ irgendwo bestellen würde und er käme grünstichig und ohne Schaum (Textur) würde ich wahrscheinlich mein Buch wieder einpacken und das Café verlassen. :) Sorry, M, das war brachial formuliert, aber ich verbinde mit grünem Licht auf heller Haut eher morbide Leichenhalle als jemand, den ich an einem Sonntagmorgen mit verschlafenem Blick und leicht zerzaust am Frühstückstisch kennenlernen würde wollen. Wollte ich schon früher mal loswerden, aber hatte jedes Mal Hemmungen, weil die Bilder alle mit viel Liebe und Geduld gemacht scheinen. Solche Kritik wird ja aber nicht besser, wenn sie lange rumliegt.

    1. Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung, ob es sowas wie einen White Moccha Latte Macchiato überhaut gibt, darum schrieb ich oben auch „Irgendwasdings“. Es ging mir eher um die Assoziation, die der Name auslöst. Etwas, das so klingt, als könnte man es mögen, sei aber zu wild gemixt und irgendwie nicht so, wie man es sich vorgestellt hat.

      Etwas ähnliches soll auch die Tönung bewirken, die an einen Polaroid 669-Film angelehnt ist, jedoch mit einer kühlen Entwicklung korrigiert wurde. Ich wollte mit der bloßen, angenehmen Verführung und der Sonntag-morgen-Stimmung brechen und etwas Distanz schaffen. Die Bilder sollen den Betrachter ansprechen, ein wenig irritieren, im besten Fall aber dennoch festhalten.

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