white coffee cream 02

Kann sexyness (was für ein Wort) cool sein?

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Model: Steph

Das Foto ist nicht in einem gewöhnlichen Studio entstanden und das stellt Fotografen unter Umständen vor einige Herausforderungen.

Den wenigsten steht vermutlich ein Raum zur Verfügung, der über und über mit Licht durchflutet ist. Meist sind die Fenster (und sonst nichts) das einzige, wo viel Licht ist. Wer sich mit der Fotografie auskennt, weiß: fotografierst du jemanden vor einem hellen Fenster, dann ist er unterbelichtet und eher ein Schattenriss. Punkt.

Das wäre hier auch der Fall gewesen, doch damit musste ich arbeiten. Ich wollte auch nicht das Fensterlicht vor Steph haben, denn es wäre unter Umständen zu schwach gewesen und so hatte ich das natürliche Licht in ihren Haaren. Also brauchte ich zwei Studioblitze und Reflektoren, um das Licht auch nach vorn zu bringen.

Da gehört ein bisschen Fingerspitzengefühl (oder Ausprobieren) dazu, denn wenn man nicht unendlich Platz hat, muss man mit der Einstellungen der Blitze vorsichtig sein. Das Licht von draußen darf nicht eliminiert werden und das Model sollte nach Möglichkeit nicht blind werden.

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5 Gedanken zu “white coffee cream 02

    1. Freut mich, dass es so rüber kommt. Das war auch, was ich mit dem Model umsetzen wollte. Ich mag es nicht, eine Frau gleich erotisch inszenieren zu müssen, nur weil sie etwas Haut zeigt. Sie selbst soll auch anwesend sein.

      Gruß, ml

      1. Gut ausgedrückt. Das ist hier durchaus gelungen! Wenn ich darüber nachdenke… Es ist traurig, wenn erotische Models einen äußerst leeren Gesichtsausdruck zeigen, das macht das ganze Foto eher abstoßend. Hier ist eine Person mit großen Augen, Präsenz und fast möchte ich sagen Herz. Das gibt der Szenerie eine ganz andere Wirkung :star:

      2. Die Herkunft des „leeren Gesichtsausdrucks“, den man aus Modemagazinen kennt, kann ich mir auch nicht erklären. Vermutlich soll sich ein Betrachter leichter hinein versetzen können.

        Kann ich allerdings nur, wenn ich etwas fühle, dass das Model eventuell gefühlt hat. Und das muss ich sehen können.

        Für mich muss das Model mit dem Betrachter kommunizieren. Es muss eine Verbindung herstellen – nur dann funktioniert das Foto so, wie ich es mir vorstelle.

        Gruß, ml

      3. Kann ich gut nachvollziehen, geht mir ähnlich.
        Die Leere ist vielleicht Ausdruck einer ganzen Gesellschaft. Oder es ist gedacht, einfach ein Produkt (Kleidung, Kosmetik, was weiß ich) hübsch zu präsentieren (hübsch in dem Fall in Form von ebenmäßigen Formen, die einem Gesellschaftsideal entsprechen), ohne von der Person allzu sehr abgelenkt zu werden? Es spielt eben vielleicht für viele keine Rolle, was das Model fühlt, Hauptsache sie sitzt da und macht ihren Job. Das entseelt natürlich das Gewerbe und es ist schade. Würde mich freuen, gäbe es mehr Fotografen von „deinem Schlag“.

        Gruß, Marion

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