shoes 04

Komplexe Linien, perfekte Pose.

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Model: Steph

Das letzte Bild dieser Serie zeigt noch einmal eine richtig schöne Modelpose. Ich musste die arme Steph arg verbiegen, und ich bin ihr wirklich dankbar, dass sie so gut mitgemacht hat. Denn es hat sich gelohnt, wie ich finde.

Die Pose oben zeigt alles, was wichtig ist: ein klar definiertes Stand- und Spielbein, die Schuhe sind sowohl von vorn als auch von der Seite zu sehen und die Beine wirken durch den Zuschnitt enorm lang. Der Bauch ist nicht frontal abgelichtet, sondern leicht gedreht, was für Schattierungen sorgt, die die Formen klarer definieren. Die Arme finden sich nur im obersten Bereich oberhalb der Gürtellinie. Das ist wichtig, damit sie nicht von den Beinen ablenken und sich die Komplexität des Motivs nur oben abspielt.

Lasst mir gern noch eine Meinung da, wie ihr dieses Bild oder die ganze Serie fandet. Und stimmt ihr mir zu, wenn ich behaupte, dass sanft geschwungene Beine reizvoller sind, als die röhrenförmig gephotoshoppten Stelzen, die man in der Modefotografie meist findet?

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6 Gedanken zu “shoes 04

  1. Zu den röhrenförmigen Stelzen kann ich wenig sagen, weil ich sofort weiterblättere, wenn’s Barbie-Beine gibt. Interessant fand ich Deine Serie allemal, konnte mir nur bisher selber die Frage nicht beantworten: Warum machte er die Bilder in Farbe? Mir fiel auf, dass Steph nicht übermässig warm hatte, mit ihrer hellen Haut und dem hellen Hintergrund lenkte mich die „Kältestruktur“ des Farbkontrasts dann ein wenig ab.

    An der letzten Pose gefallen mir besonders die Fussstellung und das Extraportiönchen Po-Rundung, die man so schön wie Du sie zeigst, ganz selten sieht. Und klar, sie hat tolle Beine, wäre kriminell, die Wölbungen glattzubügeln.

    1. JoJu!

      So kalt war es auch nicht, das muss das „Filmkorn“ sein. :)

      Warum Farbe? Erstens mal bin ich ultraschlecht in Schwarzweiß. Zweitens habe ich mir dieselbe Frage gestellt. Die Antwort lautete, dass ich Bock auf etwas lebendiges, auf Hauttöne hatte. Eine wärmere Anmutung wäre mir allerdings zu körperlich geworden, ich wollte zwischen Betrachter und Körper eine gewisse Distanz herstellen, damit nicht der Körper, sondern die Struktur des Bilds und die Pose des Models im Vordergrund stehen.

      Du kannst gerne den Artikel „night in urban lights – variations“ überfliegen. Da gehe ich ebenfalls der Farbfrage nach.

      Vielen Dank auf jeden Fall für deine Anmerkungen – das Extraportiönchen Po-Rundung ist ganz bewusst im Bild. Ich freue mich, dass jemand darauf aufmerksam wird.

      Gruß, ml

  2. Das Extraportiönchen an Po-Rundund ist das Erste, das mir hier ins Auge stach, obwohl oder trotzdem ich eine Frau bin :)

    Rundungen müssen sein, das bringt Wärme. Allzuviel Stelziges entkörpert, technisiert. Ist mein Gefühl dazu.

      1. Genau ;)
        Es macht viel Spaß Fotos anzuschauen, die wirklich eine besondere Tiefenwirkung haben, weil der Fotograf sehr einfühlsam ist und sein Handwerk scheinbar sehr gut beherrscht. Und vielleicht auch noch, weil er etwas zeigt, wo man einen ähnlichen Geschmack und daher besonderen Gefallen an dem Ergebnis hat.

        Ich freu mich schon auf weiteres…

        Gruß, Marion

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