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Heißt es nicht, dass hohe Absätze einen schönen…Rücken machen?

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Model: Steph

Ich habe es schon mehrfach geschrieben: klassische Themen mit klassischen Mitteln umzusetzen, langweilt mich. Schaut nur beispielsweise auf fotocommunity.de nach „Unterwäsche“ oder „Dessous„. Fast jedes Foto sieht gleich aus und folgt den typischen Regeln: Model, meist weiblich, räkelt sich auf Bett/Fensterbrett/einer Gardine oder dem Sofa. Entweder ist es low-key/avaiable light oder hart im Studio ausgeleuchtet.

Warum? Weil das Model präsentiert wird. Weil mit aller Gewalt Erotik inszeniert werden muss. Weil deutsche Fotografen sich mit den Frauen brüsten, die sie schon abgelichtet haben.
Das hilft der Fotografie nicht unbedingt weiter.

Darum gehe ich die Themen gern anders an; am liebsten mit der Reduktion auf das Wesentliche. Man mag es glauben oder nicht: im Foto oben geht es um Textilien. Und genau das sieht der Betrachter im ersten Moment: drei Punkte zwischen denen der Blick immer hin und her springen kann. Genau das, worum es im Bild gehen soll. Erst dann gleitet der Blick an dem entlang, was die drei Punkte verbindet und hinterlässt (hoffentlich) ein gewisses Kribbeln im Nacken.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die liebe Steph, die ihren Körper hergegeben hat, auch wenn es nicht in erster Linie sie war, die hier präsentiert werden sollte. Das weiß ich wirklich zu schätzen.

Mehr!

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