emonautica II fly

“The moment you doubt whether you can fly, you cease for ever to be able to do it.”
― J.M. Barrie, Peter Pan

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So kanns gehen, wenn man zuviel arbeitet: man verpasst seinen natürlichen Blog-Rhythmus und ihr einen weiteren meiner Versuche, einen männlichen Akt auf etwas andere Weise zu inszenieren.

Meine Motivation hinter der emonautica-Serie habe ich bereits im ersten Artikel dazu dargelegt. Hier folgt nun die Fortsetzung. Noch schwebender, noch dynamischer, noch härter gezeichnet.

Für die meisten Fotografen ist ein männlicher Akt problematisch und von Unsicherheit geprägt. Und so verlaufen die meisten von ihnen in Klischees: Muskeln, Sixpacks, Arme und Brustmuskeln im Vordergrund und ein verschämtes Tuch über dem Schoß oder eine günstig platzierte Requisite.

Ich wollte auf all das verzichten und einen „normalen“ Körper ohne typisierte Merkmale darstellen (an den tropfenübersäten und eingeölten Muskelmännerbildern übe ich mich vielleicht auch noch mal ^^). Außerdem habe ich das typische Lichtsetting – dunkler Hintergrund, spärlich beleuchteter Körper – einfach umgedreht und male mit Schatten statt mit Licht.

Und mir war Bewegung im Bild wichtig. Etwas, das dich denken lässt: hättest du nur einen Moment früher hingeschaut, hättest du mehr von dem Mann gesehen, der da langsam nach oben schwebt (Ich bezweifle, das das jemand will, aber naja, das war der Gedanke).

Mehr!

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5 Gedanken zu “emonautica II fly

  1. Toll gelichtschattenspielt, Herr Lubrich. Fängt super den Blick ein, diese Lichtlinie die Rückenundhinternhübschigkeit vermuten läßt. Kann er sich nicht beim Abheben ein wenig nach rechts drehen? Ich würde im gernst nachsehen. Herzliche Grüße, Ihre Frau Knobloch.

  2. Also, ich habe ja manches Mal so meine Schwierigkeiten mit den Studioarbeiten, einfach weil ich es nicht gewohnt bin und als Hobbyknipser doch eher nach dem Prinzip „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ auf ordentliche Bilder hoffe…
    Aber mit deinen Fotos ist das so eine Sache, wie ein anspruchsvolles Musikalbum, man muss sich reindenken, die Erläuterungen lesen (in den Blogs ein riskantes Unterfangen) und sich doch ein wenig Zeit nehmen. Und so gebe ich dir Recht, das hebt sich ab vom erwarteten und bekannten Einheitsbrei.
    Sehr schön!

    1. Mann, ich habe hierauf nicht geantwortet, obwohl ich mich sehr über diesen Kommentar gefreut habe. Nicht nur, weil es ein gut erklärtes Kompliment ist, sondern mir bestätigt, dass ich keinen abgehobenen Schei** produziere, sondern nachvollziehbar bleibe und die Bilder funktionieren.

      Die Hoffnung muss gar nicht sterben – das hat man alles in der Hand. Man muss nur (wenn man es wirklich will) üben. Ich habe immer noch Respekt vor der Arbeit im Studio, denn es baut eine große Erwartungshaltung auf. Aber für die wirklich künstlerische Arbeit ist es toll.

      Gruß, ml

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