2013 – Das abgepackte Jahr

Liebe Freunde, Bekannte und Lesende. Die Zeit ist heran, ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende und eine meiner Traditionen jährt sich erneut: meine Weihnachtskolumne.

mworkznet_weihnachtskolumne_2013_book-coverIn einem kleinen Brief an jeden einzelnen Leser persönlich werfe ich alljährlich einen Blick zurück und nach vorn. Möchte mich bei allen bedanken, sie alle Grüßen und jeden von euch wissen lassen, dass ich an ihn denke. Nicht nur heute am Fest, das traditionell die Gedanken der Menschen einander zuwendet. Sondern während all der Tage, Wochen und Monate, die ein Jahr so mit sich bringt und in denen ich das bisher nicht tun konnte.

Meine besten Wünsche und Gedanken sind mit euch.

 

2013 – Das abgepackte Jahr

Das Leben kommt portionsweise. Unser Alltag besteht aus kleinen, abgepackten und fein säuberlich zugeschweißten Dosen. Im besten Fall attraktiv aufgemacht, zur Sicherheit jedoch schön haltbar gemacht, damit man auch lange etwas davon hat. Was Unsinn ist, denn schon morgen, schon heute Abend oder bereits nachher gibt es das nächste kleine Häppchen, das uns noch glücklicher machen soll als das von eben gerade.

Unser portioniertes Leben fällt direkt vom Fließband in unsere Einkaufskörbe, obwohl wir gar nicht wussten, dass wir einen solchen klapprigen und viel zu kleinen vor uns herschoben. Aber wir freuen uns, denn uns klingeln dabei ja auch so viele schöne Versprechungen im Ohr

[…]


Die ganze Weihnachtskolumne lest ihr hier.
Gedanken aus vergangenen Jahren findet ihr hier.

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3 Gedanken zu “2013 – Das abgepackte Jahr

    1. Ganz lieb, Klaudia, vielen Dank!
      Zum Fest beehrte unsere Familie in diesem Jahr ein neuer Mensch, der mit einer Menge Elan in ein frisches Leben startet. Ich wünsche auch dir und deiner Familie ein frisches und erfolgreiches kommendes Jahr!

      Gruß, ml

  1. Lieber ml,

    es ist schön hin und wieder kleine Nachrichten von alten Bekannten zu bekommen – so habe ich Deine Weihnachtskolumne mit viel Genuss verspeist (im persischen kann man Lektüre auch essen – ich mag das Bild). Das Bild der kleinen Häppchen Leben kann ich gut nachfühlen, ich versuche immer wieder dem zu entkommen, was garnicht so einfach ist und bei mir vor allem damit verbunden war mehrere Monate lang Studienordnungen, Zulassungsordnungen, Modulverzeichnisse und -ordnungen in mich hineinzustopfen bis ich fast erbrechen musste, dazu min. drei detaillierte komponierte vielseitige Motivationsschreiben zu verfassen, gefühlte tausend Anträge auszufüllen und ebenfalls gefühlte zehntausend Emails dazu hin und herzuschreiben. Und das nur, damit die mühsam und liebevoll gesammelten Tröpfchen die Möglichkeit haben sich in einen Bach zu verwandeln. Frau Professor H. äusserte vor kurzem sie würde gerne mal eine empirische Studie anfertigen über den Anteil administrativer Tätigkeiten im Forschungsalltag (im Kontrast zur tatsächlich erfolgten Forschung). Ich denke das Ergebnis wäre ernüchternd. Und auch hier gilt wieder, was Du geschrieben hast: Kleine, auf maximal drei Jahre begrenzte wohldosierte Päckchen Forschung – und auch bitte immer schön verwertbar. Aber was tut man nicht alles um sich selbst und der eigenen Verantwortung der Gesellschaften und der Welt gegenüber gerecht zu werden und dabei auch noch etwas Freude zu haben. :)

    Immerhin sind die Themen spannend!

    Insofern male ich in der verbliebenen Zeit fröhlich weiter an kleinen Teilen großer Bilder und hoffe so etwas zu einem dialogischen Miteinander im Kleinen wie im Großen beizutragen.

    Lieben Gruß und ein fröhliches gregorianisches Jahr 2014!
    Rafael Maria R.

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