blinded to make you seeing

blinded to make you seeing - re-edit

Mal wieder eine Zwischendurchspielerei. Um diese Kombination hinzubekommen, brauchte es dasselbe Bild viermal unterschiedlich entwickelt.

Ich glaube, das sieht man gar nicht mehr, aber die meiste Arbeit steckt in den Augen. Statt sie einfach zu schwärzen, habe ich sie durch jeweils zehn Bildebenen neu aufgebaut. Eine Iris ist drin, ein Helligkeitsverlauf, um den Glaskörper zu simulieren und neue Reflexionen.

Mehr…

… digital Art gibt es hier, echte Fotografie ist hier zu finden.

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8 Gedanken zu “blinded to make you seeing

    1. Ja, davon kannst du ausgehen. ^^ Digital Art in dieser Form ist eine diffizile Angelegenheit. Man muss genau wissen, was „natürlich“ aussieht und was nicht. Mein Stil ist es meist, mit wenig Veränderungen ein neues Gefühl beim Betrachten zu erreichen. Zuviel oder zu heftige Änderungen blocken den Betrachter und vor allem seine Gedanken ab. Darum gehe ich entweder sehr vorsichtig vor oder gebe mir Mühe, etwas Vertrautes zu zeigen, das mit etwas seltsamem einher geht.

      Wären die Augen einfach nur schwarz und ohne Reflexion gewesen, wäre dein erster Gedanke vermutlich „Aha, hm, ja okay, photoshopped nonsense, *gähn*“. Aber so bist du vielleicht ein paar Sekunden länger geblieben. :)

      Gruß, ml

  1. ich hab ein Problem. ( Who cares?? :) )
    Mein Bildschirm ist zu klein für das Foto. Und anklicken geht nicht :(. Ergo sehe ich das Foto hier nicht ganz……

    Über Technik kann ich bekannterweise nicht schreiben….. jedoch über Gefühle, die in mir beim betrachten erwachen.
    Auf dein Titel bezogen….. das, was du siehst muss schrecklich traurig sein…
    Übrigens empfinde ich diese Augen überhaupt nicht als tot. Ich sehe sie glasig von der Tränenflüssigkeit. Apathisch und überwältigt von was auch immer….

    1. I’m caring about that! :)
      Da ist wohl ein Link kaputt gegangen, habe ich aber repariert.

      Deinen Gefühlen beim Betrachten kann ich praktisch nichts hinzufügen. Tatsächlich habe ich auch nicht daran gedacht, „tote Augen“ zu erschaffen, sondern eher solche, die zum Spiegel kaum beschreibbarer Vorgänge geworden sind. Der gesamte Fokus des Bilds liegt auf den Augen, akzentuiert durch den Streifen, der sich in die Haut gebrannt zu haben scheint und die Kontrastlosigkeit des übrigen Gesichts.

      Was „er“ gesehen hat, mag man nicht in Worte kleiden, doch festigt sich die Überzeugung, dass man selbst es nicht sehen muss, um dessen Auswirkungen zu erfühlen.

      Danke Sonja und Gruß, ml

      1. Ich fühle mich so machtlos…..
        Die Delfine in Japan, Sotschi, Syrien……. und noch so viel mehr.
        Das Foto erinnert mich so sehr an all das Leid auf dieser Erde. Es ist so schwer.
        Ich möchte diesen Menschen da oben auf dem Foto einfach nur in meinen Armen nehmen und schweigen….

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