puppet portraits III – touch

puppet portraits III - touch
puppet portraits III – touch

Model: Angie Ja.

Und hier ist Nummer drei der aktuellen Serie. Wie schon bei den anderen Bildern gesagt: es war eines der Werke, die von Anfang an auf eine bestimmte Art angefasst werden mussten. Sie hatten den Look bereits in sich, ich musste ihn lediglich entdecken und freilegen.
Ich mag diese Werke sehr, sie sind ganz nah an der klassischen Fotografie und wirken dennoch ein wenig wie Gemälde. Wenn man es genau betrachtet, könnte ich sogar zu streng mit mir sein, wenn ich es gar nicht Fotografie nenne. Oder was meint ihr?

So weit weg ist dieses Bild vom Model gar nicht, wie vielleicht so manches Bild auf so mancher TV-Programmzeitschrift. Ist das noch Fotografie oder schon digitale Kunst? Bei mir heißt es letzteres, denn ich will auf ehrliche Art deutlich machen, was hinter einem Werk steckt. Wie sieht ihr das?

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2 Gedanken zu “puppet portraits III – touch

  1. Letztendlich ist jede ooC-jpg Fotographie digital manipuliert, in diesen Fällen eben vorbestimmt durch den Kamerahersteller und evtl den Anwender. Ich fotografiere zwischenzeitlich nur noch RAW und korrigiere danach, meist nur ein wenig. Die Grenze zwischen Korrektur und Veränderung ist sicherlich fließend. Bei meinen Blogfotos bei welchen ich subjektiv stärker manipuliert habe, benenne ich auch die Software. Vielleicht trifft dann der Begriff Fotokunst eher zu, ein Foto bleibt es ja. Schwierige Frage die ich für mich noch nicht beantwortet habe, zumal in der Nachbearbeitung ein riesiges Potential steckt. Davon abgesehen gefällt mir deine Reihe sehr gut; mir, der als Hobbyknipser noch nie in einem Studio auf der richtigen Seite gestanden hat. ;)

    1. Stimmt, autopict. Wenn man es ganz auf die Spitze treiben will, dann ist Fotografie per sé die Veränderung der Wirklichkeit, da man sie mit ihr nicht 1:1 abbilden kann. Ich habe mit dieser Überlegung beruflich bedingt immer wieder zu tun. Selbst analoge Fotografie wird spätestens beim Entwickeln beeinflusst und verändert. Fotokunst ist gar keine schlechte Bezeichnung. :)

      Danke für deine Meinung zur „puppet portraits“-Serie. Zumindest hast du in einem Studio schonmal auf der falschen Seite gestanden? Ist ein Anfang! :D
      Ich mag es total, man spürt, welches Potential in einer kontrollierten Umgebung mit selbst eingestelltem Licht steckt.
      Gruß, ml

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