Tomb Raider: A Survivor is born

Soviel Foto hier, jetzt gibt’s mal wieder Video. Und weil es nach dem gamescom-Artikeln hier thematisch so passt, präsentiere ich heute einen kurzen Film ebenfalls zu einem Computerspiel: Tomb Raider.

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Wer kennt sie nicht, die Tomb Raider-Spieleserie? Selbst Leuten, die mit Computerspielen nichts am Hut haben, dürfte das etwas sagen. Grund genug, um die mit dem Titel zusammenhängenden Lizenzen immer wieder mal herauszukramen und ein neues Spiel damit zu machen.
Ohne besondere Gründe (vermutlich aufgrund des riesigen Hypes bei den ersten Teilen) habe ich bis zum heutigen Tag jeden der großen Teile gespielt. Je nachdem wie man zählt – irgendwann zwischen dem vierten und neunten Teil war so ein bisschen die Luft aus der Serie heraus. In diesem Jahr hat man es erneut versucht und das gar nicht mal schlecht.

tombraider2013_coverDer aktuellste Teil der Spielereihe heißt schlicht „Tomb Raider“ (und trägt zuweilen noch die Jahreszahl 2013 dahinter). Es handelt sich mal wieder um eine Art Prequel, erzählt also Lara Crofts Geschichte, bevor sie so richtig zur internationalen Grabjägerin wird. Der besondere Twist diesmal: der Hauptcharakter ist um Längen realistischer als jemals zuvor.
Lara  Croft ist jünger, ängstlicher und verletzlicher als man es bisher gewohnt war. Und sie hat kleinere Brüste! Für alle, die sich fragen, warum das erwähnt werden muss: Bisher und vor allem zu Beginn der Reihe war Lara Croft als Frau definitiv übersexualisiert dargestellt. Das hat sich nun glücklicherweise gelegt. Als deutsche Synchronstimme werden die Ohren des Spielers übrigens mit der Stimme von Nora Tschirner verwöhnt, die einen sehr guten Job macht und den Charakter nochmal näher an einen heran bringt.

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Insgesamt finde ich den neuesten Teil der Serie recht gelungen. Die Grafik ist über die meisten Zweifel erhaben. Zwar kein optisches Feuerwerk, aber sehr schön anzuschauen und flüssig zu spielen. Die Story, über die ich hier nichts verrate, ist okay aber auch nichts wahnsinnig besonderes. Man hat jedoch am Ende immerhin das Gefühl, eine Menge mit Lara durchlitten zu haben.
Richtiger Wermutstropfen ist für mich das Gameplay. Da steckt meiner Meinung nach viel weniger Tomb Raider drin als bisher. Will sagen, das Spiel ist betont Action-lastig, viele der ausgedehnten Erkundungen und Rätseleien aus dem Vorgänger wurden weggelassen oder ausgelagert. Das übrigens tatsächlich; während man in der Spielewelt unterwegs ist und um sein Überleben kämpft, stößt man immer wieder mal zufällig auf Grabstätten, die dann kurz und komprimiert ein paar Rätsel bereithalten und damit an den Geist vergangener Tomb Raider-Teile anknüpfen. Lässt man diese Gräber links liegen (was fast keine Auswirkungen auf den Spielverlauf hat), dann ist dieser Geist ganz fallen gelassen.

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Trotzdem ist das neue Tomb Raider spannend und unterhaltsam. Und gut inszeniert. Sogar so gut, dass ich etwa im zweiten Drittel beschloss, ein paar der Szenen aufzunehmen und aneinander zu schneiden. Also spielte ich das Ding ein zweites Mal.
Insgesamt habe ich vielleicht so zwei Stunden Video aufgezeichnet und neu zusammen gesetzt. Ich wollte das gewisse Auf und Ab im Spielverlauf wiedergeben, das sich ganz nah an der Entwicklung von Lara Croft orientiert. Man spürt herbe Rückschläge im Spiel und mehrere Momente, an denen man es verstehen würde, wenn Lara schlicht und einfach aufgibt. Aber sie rappelt sich auf und es geht weiter.
Als Musik habe ich „Kara Kul“ ausgegraben, von Mark Petrie. Ein recht starker und eher heldenhafter Track. Während den Credits hört man „Great Deceiver“ von Danny Cocke. Viel Spaß:

Mehr…

… Videokram von mir gibt es hier. Unter anderes ist da noch ein Fan-Trailer zu einem Computerspiel dabei. Dem fantastischen Mass Effect 3: „Mass Effect 3: Breath of War„.

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3 Gedanken zu “Tomb Raider: A Survivor is born

    1. Uh stimmt, wenn ich’s mir recht überlege, sind ein oder zwei Spoiler drin. Hätte ich in den Artikel schreiben sollen. Ansonsten habe ich drauf geachtet, dass man keine Story erklärt bekommt, das Ende sieht oder Rätsel gezeigt werden.

      Gruß, ml

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