gamescom2013 – entertain me

Wie angekündigt, werdet ihr in diesen Tagen mehrfach mit Bildern von der gamescom 2013 belästigt. Zuvor gab es ein paar Bilder über den Start des Messe-Samstags, heute bekommt ihr ein paar Einblicke, was es auf der weltgrößten Computerspiele-Show so zu sehen gibt.

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Ganz clevere Leser dieser Zeilen ahnen es bereits: es gab Computer- und Videospiele zu sehen. Zumindest von Mittwoch bis Freitag und dann noch mal am Sonntag. Am Samstag gab es fast keine zu sehen, denn da standen zu viele Menschen davor.
Tatsächlich haben sich einige wenige Entwickler beschwert, die Veranstalter würden zuviel Menschen rein lassen, da bestünde Gefahr für Verletzungen und dergleichen. Haben sie nicht ganz unrecht, aber angesichts der enormen Menschenansammlungen war ich fast schon beeindruckt, wie ordentlich alles ablief und wie nett alle waren. Ich hatte nicht einmal Angst um die knapp zweieinhalb Tausend Euro Ausrüstung, die ich mit mir rumschleppte. Naja, ein bisschen… ;)

Schon im letzten Jahr stellte die gamescom Besucherrekorde auf. Und im Jahr 2013 wuchs der Ansturm nochmal um ganze 23 Prozent! Insgesamt waren an den Messetagen 340.000 Besucher vor Ort, 635 Aussteller präsentierten sich und rund 400 Weltpremieren wurden vorgestellt. Beeindruckende Zahlen, die allerdings auch ihren Tribut forderten.
Ungelogen: etwa zehn Minuten nach Öffnung der Hallen kam ich bei dem ersten Spiel an, für das ich mich interessierte, The Elder Scrolls Online. Um es zu sehen, musste man sich anstellen und da wartete bereits ein Schild: „Ab hier ca. eine Stunde Wartezeit“. Und das obwohl die Messe gerade erst aufgemacht hatte.
Bei Spielen wie Destiny, Battlefield 4 oder Call of Duty Ghosts kam es im Verlauf des Tages sogar zu Wartezeiten von 6 bis 7 Stunden. An diesem Punkt wurden mir zwei Dinge klar. Erstens: die Mini-Stative, die manche mitbrachten, waren eigentlich klappbare Campingstühle, mit denen sie sich in die Warteschlangen setzten. Zweitens: ich selbst würde an diesem Tag garantiert keines der wichtigen Spiele der Messe sehen.

Genau genommen habe ich mich auch nur selten an eine Konsole gestellt, um etwas anzuzocken. Es gab einfach viel zu viel zu entdecken. Die großen Stände, natürlich die Xbox One sowie die PlayStation 4, es gab Shows und Live-Events, Turniere und Wettbewerbe. Für vieles ist ein Tag einfach nicht genug, um alles zu entdecken. An mir vorbei gegangen sind zum Beispiel die Outdoor-Sportgebiete, die Strandbar, dann muss noch eine Ausstellung eines Computerspielemuseums gewesen sein und auf die Kart-Bahn habe ichs auch nicht geschafft.
Aber man merkt schon, die gamescom dreht sich um viel mehr als nur abgedunkelte Hallen und flimmernde Monitore. Ich habe es auch sehr genossen, Leute einfach irgendwo im Gras sitzen zu sehen und miteinander Karten zu spielen.

Als ich morgens in Köln ankam und den Bahnhof verlies, schnappte ich ein Gespräch zwischen zwei Security-Leuten auf:
Security Typ: „Mann, was für ein Wahnsinn, diese vielen Leute.“
Security Kumpeltyp: „Ach, das ist noch gar nichts, alles ganz easy. Aber warte mal ab, wenn die heim wollen. Die wollen nämlich alle gleichzeitig heim.“
Nachdem ich also rund neun Stunden lang fast pausenlos über die Messe geschlendert bin, beschloss ich langsam, der Messe den Rücken zu kehren. Und wer hätte es gedacht, der Security Kumpeltyp behielt recht. Außer mir beschlossen gegen 18 Uhr auch ein paar Tausend andere, dass es genug war für den Tag.
Und so musste ich die zwei Stunden Heimfahrt über stehen (nachdem ich einen Tag lang auf den Beinen gewesen war). Aber die Leute, die an mich gequetscht waren, waren nett. Wir unterhielten uns und fest stand, dass diese Messe wohl ein ziemlich aufregendes Erlebnis gewesen war.

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Mehr…

… gibt es im nächsten Artikel zur gamescom mit einer ganzen Reihe von Bildern zu einem ganz besonderen Aspekt der Spielemesse. Seid gespannt.

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