gamescom2013 – entry

Die Zeiten sind vorbei, in denen Computer- und Videospiele nur so genannte Randgruppen interessiert hat. Vermutlich nichts auf der Welt beweist das so gut wie die gamescom. In diesem Jahr war ich mittendrin.

Ich war bereits ein oder zweimal auf der Vorgängermesse, der games convention, die damals noch in Leipzig stattfand. Das war noch relativ beschaulich, auch wenn dort schon viel los war. Etwa sechs Jahre später beschloss ich spontan, mal wieder auf die Messe zu gehen, die mittlerweile als eine der (oder sogar die) größte Consumer-Messe der Welt gilt: Die gamescom, die mittlerweile jährlich in Köln stattfindet.
Keine allzu gute Idee, wie sich heraus stellte. Denn ich besuchte die Messe an dem einzigen Tag, an dem man nicht hingehen sollte, dem Messe-Samstag.

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Ich war in Köln etwa zwei Stunden, bevor die Messe ihre Tore öffnete, um mich akkreditieren zu lassen. Morgens um etwa sieben Uhr warteten geschätzte 2.500 Leute auf Einlass. Und zwar jeweils vor dem Ost- als auch vor dem Nord-Eingang.
Zum Glück wollten die nix böses, die wollten nur spielen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

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Trotz dieses gewaltigen Andrangs: So früh am Tag konnte man nur ahnen, was im späteren Verlauf noch los sein würde. Denn diese Massen waren noch gar nichts. Samstag ist erfahrungsgemäß der besucherstärkste Tag der Messe. Und diese Messe hatte im Jahr 2013 mehr Besucher als je zuvor.

Von Mittwoch bis Sonntag verbuchte die gamescom einen neuen Rekord: auf den 140.000 Quadratmetern tummelten sich insgesamt über 340.000 Spieleverrückte. Damit dürfte Köln das unverrückbare Zentrum als wichtigste Location in der Öffentlichkeit der gesamten Spielebranche geworden sein.

Und ich war mittendrin. Es war der Wahnsinn.
Ich konnte schon etwas früher rein und die Massen dabei beobachten, wie sie sich Bahn brachen und in die Hallen stürmten. Mindestens eine halbe Stunde lang hatte ich Gänsehaut beim Betrachten der vielen Menschen, der Aufregung, die in der Luft schwebte und der Energie, die zwischen den Messeständen vibrierte.

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Es musste fast 45 Minuten gedauert haben, bis alle Besucher der ersten Welle auf der Messe waren. Die Leute warteten nicht nur draußen, sondern wurden bald auch in die Vorhallen gelassen, um die Menschen in mehreren Schüben reinzulassen. Kurz bevor es richtig voll wurde, habe ich schnell ein paar Fotos geschossen, um ein Panorama zu erstellen:

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Weil ich die Kamera vorher nicht umgestellt hatte, schoss ich die Bilder im RAW-Modus der Nikon D800. Sechs 36-Megapixel-Fotos, zusammen mal eben 420 Megabyte. Zusammengesetzt wurde das Panorama dann in Photoshop, das fast zehn Minuten hart daran arbeitete, das Motherboard zum Schmelzen zu bringen und den RAM-Speicher ins Nirvana zu blasen.

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Heraus kam ein Bild, das (nach Beschnitt) fast 6.000 Pixel hoch und über 32.000 Pixel breit ist. Zum ersten Mal stieß ich auf das „große Dokumentenformat“ von Photoshop, das das Programm nutzte, um die 2,5 Gigabyte große Datei zu speichern.

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Es gab wirklich eine Menge zu sehen. Nein, keine Spiele, da war es fast unmöglich heran zu kommen :)
Aber auch so hatte ich Gelegenheit, die Kamera rund neun Stunden lang über die Messe zu schleppen und weit über 1.000 mal ans Auge zu heben. Wundert euch also nicht, wenn ich in den nächsten Tagen eine klitzekleine Auswahl davon hier im Blog verewige – ich will euch nur vorwarnen ;)

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