think under a drowning sky

Ein Blick hinein, ein Foto zwischendurch…

So! Heute präsentiere ich euch mal ein Bild völlig ohne künstlerischen Anspruch, ohne technische Finesse oder philosophischen Tiefgang (also wie sonst auch immer ^^). Ich zeige euch mal zwischendurch ein Bild einfach um des Bildes willen:

Fujifilm XE-1 & Zeiss Touit 1,8/32, 32mm, ISO 200, 1/2.200s, f1,8
Fujifilm XE-1 & Zeiss Touit 1,8/32, 32mm, ISO 200, 1/2.200s, f1,8

Ist natürlich Unsinn, für gewöhnlich gibt es bei mir keine Bilder ohne Aussage. :)
Ich war vor wenigen Tagen mit einem wahrhaft göttlichen Geschenk gesegnet: den neuen Zeiss Touit-Objektiven. Dabei handelte es sich um die ersten Optiken, die Zeiss für CSC-Kameras entwickelt hat. Für das Bild oben wurde das „1.8/32“ verwendet, dann haben sie noch ein extrem leckeres Weitwinkel namens „2.8/12“.

Ich bin ja nicht so ein Fan der spiegellosen Systemkameras. Auch wenn die XE-1 ein wirklich schickes Ding ist, auch wenn die Teile handlich sind und so weiter – ich brauche eine fette Spiegelreflex in den Krallen. Aber die neuen Touits vermitteln an den CSCs ein ganz neues Foto-Gefühl.

Das oben ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Schnappschuss. Ich ging an der Szene vorbei und blieb gar nicht richtig stehen. Mir gefiel die Bildkomposition aus geometrischen Flächen, die eine offene Stelle bilden und in diese fügt sich ein detailreiches Objekt ein. Ich riss die Kamera hoch und drückte den Auslöser – das wars.

Wie man sieht, war nicht gerade gutes Wetter, der Himmel stark bewölkt, Zwielicht. Und dann schaut auf die automatisch gewählte Verschlusszeit: rund eine zweitausendstel Sekunde. Gut, ISO 200, die niedrigste Normaleinstellung, welche die XE-1 zulässt, aber mir selbst wäre nicht im Traum eingefallen das manuell zu wählen. Und das Bildergebnis: Ich muss ehrlich sagen, dass ich außer mit einer hochgezüchteten Vollformatoptik nie so plastische Motive bei einer Kamera erlebt habe, die einen recht kleinen Sensor hat (Die Ausnahme ist das neue Sigma 18-35mm F1,8 von dem ich hier aber gerade nichts verraten habe ;) ).

Die enorm hohe Lichtstärke des Zeiss vermittelt Tiefe, verschafft der Kamera extrem viel Spielraum bei der Belichtung und ist auch noch bis in den letzten Randpixel scharf.

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100-Prozent-Ausschnitt des Bilds. Sämtliche Automatiken zur Nachschärfung hatte ich abgeschaltet, das Foto wirkt etwas weich – auch aufgrund der extremen Offenblende, aber der Bildeindruck bleibt von der Mitte bis zum Rand kompromisslos der gleiche.

Ebenfalls beeindruckend: Der Dynamikumfang. Keine abgesoffenen Schatten, keine ausgebrannten Lichter. Wer glaubt, dass der Himmel in der Bildmitte ins Weiß ausgefasert wäre, werfe einen Blick auf eine leicht unterbelichtete Version davon:

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Alles da…

Hier sieht man noch schön, was für eine Dramatik man dank dieser „Ressourcen“ noch ins Bild bringen kann, wenn man es übertreiben möchte:

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P.S. Das „göttliche Geschenk“ war eins von der Sorte, die man wieder zurück geben muss… :(

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