In the garden between shadows and the sun

Was macht man, wenn man Zeit hat, eine Kamera, aber das Wetter bescheiden ist? Genau: man macht trotzdem Fotos! :)

Angenommen, es hat sich die Gelegenheit ergeben, die immer noch recht neue Nikon D7100 zu testen, es ist Wochenende und in der Nähe lockt ein Ausflugsziel, das man noch nicht erkundet hat. Da lassen sich für einen leidenschaftlichen Knipser wenig Gegenargumente finden, um loszuziehen.
Das einzige Problem ist das Wetter: es ist noch recht frühlingshaft, die Sonne gibt sich schüchtern und der Himmel ist ein kräftig durchgekneteter Teig verschiedenster Grauschattierungen. Die Lösung: Es ergibt sich die wunderbare Gelegenheit, es mal wieder mit Schwarzweißfotos zu versuchen. Gerade bei dem beschriebenen Wetter lassen sich tolle Bildeindrücke realisieren.

Mein persönlicher Kommentar zur Kamera: Hmnjampfgernedoch!
Die D7100 ist das Flaggschiff unter den DX-Modellen des Unternehmens und verdammt, ja, sie macht wirklich Spaß. Warum verdammt? Im Consumer-Bereich konzentriert sich Nikon immer noch auf das Killer-Argument „wer hat die meisten?“.
Megapixel natürlich.
Die D7100 versammelt ganze 24,1 MP auf ihrem APS-C-großen Sensor. Meiner Meinung nach mehr als genug. Tatsächlich wären mir etwas weniger sogar lieber, denn es zeigt sich immer wieder, dass Fotos mit 16 bis 18 MP auf einem großen Sensor immer noch die brillanteren sind. Das große Aber: Nikon hat Sensor, Bildprozessor und die Anzahl der Megapixel einfach ziemlich gut unter Kontrolle.

Ich schrieb ja auch schon zur D800E, dass ich angesichts der gnadenlosen 36 MP extrem überrascht über die Bildqualität war. Und auch bei der D7100 gibt es nur wenig zu meckern. Mehr noch: sie ist das erste Modell, bei dem das Unternehmen serienmässig auf den Tiefpassfilter verzichtet. Recht mutig. Vor allem, weil es mehrere Wochen gedauert hat, bis Lightroom & Co. Korrekturprofile spendiert bekam. Aber mal ehrlich: Moiré-Effekte sind dem Normalfotografierer nahezu unbekannt – ob mit oder ohne Tiefpassfilter.

Die D7100: Sie ist schnell, sie ist schwarz, sie ist stark, sie hat WLAN. Als sie auf den Markt geworfen wurde, haben viele Nikon-Fans die Tests gar nicht abgewartet und die alte Kamera für die D7100 verscherbelt. Und ich bin fast sicher, dass diese Early-Adopter bis heute kaum zu meckern haben. Sollte ich eine APS-C-Spiegelreflex empfehlen; ja, derzeit könnte es die D7100 sein. Und meine Empfehlung wäre auch: kauft kein Kit-Standardzoom, sondern ein vernünftiges Objektiv! Man merkt es sofort…

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Mehr…

… über die Nikon D7100 gibt es hier im Blog. Darunter ein Hands on-Bericht sowie ein Testvideo, das ich eigens gedreht habe. Weitere Hands on-Berichte zu verschiedensten Kameras und Objektiven gibt es hier.

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9 Gedanken zu “In the garden between shadows and the sun

    1. Hallo rg!
      Ist schon eine Weile her, aber ich versuche es :)

      Beim Fotografieren fielen mir viele starke Formen und große, schattierte Flächen auf. Das brachte mich auf die Idee, einen kontrastreichen und düsteren Schwarzweißstil auszuprobieren. Die Fotos sind in Farbe aufgenommen, ich habe sie also erstmal in Schwarzweiß konvertiert. Damit es düsterer wird, habe ich sie unterbelichtet – also die Gesamthelligkeit herunter gedreht. Dadurch wurde der Himmel sehr grau und was schon dunkel war, noch dunkler.

      Um mehr Kontrast hinein zu bekommen, habe ich nicht den Kontrastregler verwendet, sondern alles aufgehellt, was nicht dunkel bleiben sollte. Teile des Himmels etwa oder einen Kiesweg. Das habe ich in Lightroom gemacht, indem ich Bereiche mit dem Pinsel definiert und deren Helligkeit hochgezogen habe. Das wars im Wesentlichen schon. Hier und da noch ein wenig retuschiert, um störende Äste oder Papierfitzelchen auf dem Boden loszuwerden.

      Gruß, ml

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