Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD [Testbilder]

Am Wochenende war ich unterwegs für ein paar Schnappschüsse. Mit dabei: das Super-Performance-Zoom SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD von Tamron und die Canon 5D Mark II. Erster Eindruck: 200-Millimeter-Tele am Vollformat mit hoher Lichtstärke machen Spaß!

Ich fotografiere relativ selten im Telebereich. Weitwinkel bis Normalbrennweite ist eher mein Metier. Schade eigentlich, denn mit Tele kann man durchaus echt hübsche Motive einfangen. Tamron hat mit dem 70-200 die Ergänzung zum 24-70 bereitgestellt, das mir ebenfalls schon viel Spaß gemacht hat (Bilder davon poste ich noch). Beim neueren Objektiv treffen drei Sachen aufeinander: eine Vollformat-taugliche Optik, eine große Offenblende von f2,8 und eine moderate maximale Brennweite von 200 Millimetern.

Zusammengenommen ergibt das ein schickes Bokeh und eine enorme Schärfentiefe. Den Unterschied zischen der Kombination und etwa einem Superzoom, das in den Weitwinkel hinein reicht (sowas hat ja zum Beispiel Sigma mit dem 18-250er) merkt man auf der Stelle. Die Motive wirken plastischer und haben das, was man den SLR-Effekt nennt. Einen Bildeindruck, der nur schwer mit anderen Systemen zu erreichen ist. Ach ja, und Makroaufnahmen sind damit natürlich auch kein Problem.

Hier ein paar Testfotos:

Wer mehr wissen möchte: den detaillierten Test wird es in der nächsten Ausgabe des FOTO HITS Magazins geben. Mein Fazit? Hätte ich eine eigene Vollformat-SLR und bräuchte einen Telezoom, dann würde ich langsam anfangen, zu sparen.

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9 Gedanken zu “Tamron SP 70-200mm F/2.8 Di VC USD [Testbilder]

    1. Für ein paar Schnappschüsse in der „dunklen Jahreszeit“ gar nicht soo schlecht, was? ^^ Liegt aber nur an der Ausrüstung, ich hab sie nur hochgehalten und einen Knopf gedrückt! :D

  1. Wünsche dir viel Spaß mit dem neuen Spielzeug. Bestimmt eine tolle Linse.

    Ich muss aber anmerken, das du nicht gerade fair zu den Superzooms bist, die haben andere Stärken. Ich wette du würdest das Tamron kaum 10-20km (zB beim Wandern) schleppen, und schon gar nicht das 24-70, welches du auch bräuchtest, um den Brennweitenbereich des erwähnten Sigma 18-250 OS Macro HSM abzudecken. Hättest sicherlich aber keine Probleme mit einer kleineren DSLR und dem Sigma. ;)

    1. Oh, ein Missverständnis: das Objektiv gehört leider (!) nicht mir, ich habe es lediglich für eine Weile zum Testen. Noch fehlt mir die passende Vollformatkamera. Aber je öfter ich eine solche Optik ausprobieren kann, desto mehr wünsche ich mir eine :)

      Und ja, der Vergleich zum Sigma 18-250 hinkt natürlich und eigentlich ist es gar keiner. Solch ein Superzoom hat ja ganz andere Aufgaben zu meistern und ist unterwegs ein kaum zu schätzender Begleiter, keine Frage. Es sollte lediglich deutlich werden, dass der Unterschied im Bildeindruck zwischen einem Superzoom-Multitalent und einer lichtstarken Optik mit geringeren Zoomfähigkeiten deutlich spürbar ist.

      Ich muss ja zugeben, ich bin einer von den wahnsinnigen, die schon eine DSLR-Ausrüstung auf einen 3.000-Meter-Gipfel geschleppt haben (Kamera, Batteriegriff, zwei Objektive, Ersatzakkus und dazu ne Wasserflasche und wetterfeste Kleidung). Aber eine 5D Mark II plus das Tamron (ca. 1,4 Kilogramm) ist nochmal eine andere Hausnummer. Genau da kommt das Superzoom von Sigma ins Spiel, da bin ich einer Meinung.

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