Instagram-Bilder exportieren

Ein Effekt begegnet mir im heutigen Internet (und auch bei mobilen Geräten, die einen Apfel auf der Rückseite haben) immer wieder: größtmöglicher Komfort erfordert minimale Funktionen.

Ist ja an sich schon logisch – je einfacher etwas zu bedienen sein soll, desto weniger kompliziert darf es sein. Das bedeutet im Falle von Hard- und Software eben oft auch die Beschränkung auf simple Funktionen. Ist mir jüngst wieder bei Instagram aufgefallen. Mittlerweile funktioniert die App ja auch auf meinem Transformer, also einfach mal ausprobiert.
Während der Erstellung eines solchen Fotos hat man ja nicht wahnsinnig viele Wahlmöglichkeiten. Bild aufnehmen oder vom Gerät auswählen, Filter drauf pappen und ab an die Instagram-Server. Immerhin hat die App automatisch einen neuen Ordner auf dem Tablet angelegt und speichert dort die erstellten Bilder separat. Ist das unter iOS eigentlich auch so?

Wer das nicht hat oder nicht möchte, bekommt allerdings Probleme, seine Bilder zurück zu bekommen. Denn wenn man sich seine Fotos so durchschaut, fehlt irgendwie der Exportieren-Button. Um die Bilder zu sichern, müsste man sie also zum Beispiel im Browser jedes einzeln aufrufen und sie so auf der Festplatte speichern. Geht aber auch einfacher. Gemessen an der Beschreibung des Problems ist es kein Wunder, dass es dafür zahlreiche Dienste und Programme gibt. Einen recht ordentlichen Artikel dazu mit zwei brauchbaren Lösungen habe ich auf Giga.com gefunden.

Manuelles Backup mit instaport.me

instaportInstaport.me ist ein Service im Netz, man loggt sich mit seinem Instagram-Account ein und kann die eigenen Bilder als ZIP-Datei gepackt herunter laden (oder sie zu Facebook oder Flickr verschieben). Zusätzlich gibt es noch die Auswahl, welche Fotos mach sichern möchte: alle, die letzten 10 Fotos (Zahl ist frei wählbar) oder speziell getaggte Fotos. Die ganze Geschichte ist einmalig, ich muss sie also regelmäßig erneut ausführen.

Automatisches Backup mit ifttt

iftttDas ist eine recht elegante Lösung. ifttt.com ist eine Art Automatisier-Dienst. Die Adresse ist die Kurzform von „if this then that“ (wenn dies dann das) und ich kann bestimmen, dass bestimmte Aufgaben ausgeführt werden, wenn ich etwas tue. Sprich in unserem Fall: wenn ich ein Bild zu instagram hochlade, dann sichere das Bild automatisch in meinen Dropbox-Account. Ich beschreibe jetzt nicht ausführlich, wie das geht, denn das steht hier.

Über ifitt lässt sich dann noch einiges mehr machen, zum Beispiel die Fotos automatisch als neuen Beitrag an meinen Tumblr-Blog schicken oder per Email irgendwohin versenden, oder oder oder. Sehr schick und vor allem muss ich mir keinen Kopf darüber machen, denn das Ganze läuft automatisch ab. So habe ich auch ein ständiges Backup der Daten egal, wo ich will.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s