Instagram selbst machen – warum und wozu?

Alle 60 Sekunden werden zu Flickr fast 7.000 Fotos hochgeladen. Fast die meisten der Fotos, die auf Flickr landen kommen von einem iPhone. Und gibt man dort als Suchbegriff „Instagram“ ein, erhält man 3,7 Millionen Ergebnisse. Dass Instagram beliebt ist, muss ich also nicht extra noch erwähnen. Ups, habs doch getan…

Aber warum erwähne ich das? Bin in meiner Feed-Liste auf einen Artikel gestoßen, der Photoshop-Aktionen beschrieben hat, mit denen man Effekte wie mit Instagram hervorrufen kann. Ich wills nicht gleich verteufeln, aber wie ich auch auf mworkz.net schon schrieb, ist das mit den Aktionen so eine Sache. Erstens braucht man genau das richtige Ausgangsfoto, sonst funktioniert der Effekt nicht und u.U. versteht man nicht, warum. Zweitens kann man die Effekte zwar anpassen, aber wenn man nicht weiß, wie sie sich auswirken, ist das nicht nur Fummelarbeit, sondern auch Trial and Error.

Darum ist mein absoluter Tip immer selbst Hand anzulegen. Wie das geht, habe ich schon zigmal beschrieben; egal, ob mit Adobe Lightroom oder dem kostenlosen RawTherapee.

(c) m_non

Jetzt muss ich ja zugeben, dass einige der Instagram-Filter ja schon sehr reizvoll aussehen. Tatsächlich versuche auch ich immer wieder, solche Looks (links der Nashville-Filter) zu imitieren. Aber in mir sträubt sich alles, wenn ich mir vorstelle, dass man kurz mit dem Handy knipst und dann instant ein Filter drauf gepappt wird, der das Foto toll aussehen lässt. Drum kann ich auch die Photoshop-Aktionen verstehen, die versuchen, das nachzumachen – auch ohne tolles iPhone.

Ich hab die Aktionen ausprobiert und bleibe bei meiner Einstellung: sie funktionieren bei den eigenen Fotos mäßig bis gar nicht. Das gewünschte Ergebnis bleibt meistens aus. Drum habe ich wieder Lightroom aufgerufen und mit einem Schlachtruf Instagram den Krieg erklärt.

Zur Vorbereitung des Gemetzels muss aber erst einmal geklärt werden, was das eigentliche Ziel ist. Was ist das für ein Effekt, den ich erreichen will? Und wenn ich verstanden habe, worum es geht, dann kann ich das auch anwenden, wenn ich mal kein perfektes Foto als Vorlage habe. Denn dann kann ich mein Wissen anwenden und trotzdem was passendes rausholen.

Da ich mich hier schon wieder in Fahrt geschrieben habe und der Artikel somit schon wieder recht lang ist, vertagen wir den Rest der Geschichte. Im nächsten Artikel wird es darum gehen, was eigentlich hinter einem Instagram-Filter steckt, warum das so reizvoll anzusehen ist und wie der Effekt entsteht. Und im dritten Teil zeige ich dann, wie man das selbst machen kann. Ohne Instagram, ohne iPhone, ohne Trendsetter sein zu wollen.

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3 Gedanken zu “Instagram selbst machen – warum und wozu?

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