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Was ist besser als Miro?

Über Miro habe ich schonmal geschrieben, das ist so ein Web2.0-Video-Fun-Verwaltungs-App-Dings. Genauer gesagt, handelt es sich um eine Medienverwaltung, die auf Videos ausgerichtet ist und sowohl online- als auch offline-Dateien verwaltet. Mittlerweile ist Version 4 der Anwendung erschienen und ich wollte mal wieder einen Blick riskieren.

Dummerweise habe ich in meinem alten Artikel nicht notiert, welche Version ich damals angeschaut habe. Ist nen bisschen ärgerlich, aber nicht weiter tragisch, denn diesmal habe ich mir die Version für Linux angeschaut. Und dort ist immer noch Version 3.5.1 aktuell.

Videoverwaltungstechnisch ist das Programm unschlagbar praktisch. Vor allem gefällt mir, dass es zu jedem Titel dazu schreibt, ob ich den Eintrag schonmal gesehen habe. Aus einem Feed herunter geladene Dateien „verfallen“ nach einer gewissen Zeit, so dass sie wieder von der Festplatte verschwinden und Platz freimachen, ohne, dass ich mich drum kümmern muss. Verfolgt man Videocasts kann ich mir kaum eine praktischere Anwendung vorstellen, wenn ich nicht unbedingt immer im Browser selbst unterwegs sein will.

Jetzt der Knackpunkt: Audio kann das Programm auch verwalten; allerdings sieht das genauso aus wie in der Videoverwaltung und das ist für Musik leider unpraktisch. Hier werden beispielsweise keine Tag-Informationen angezeigt, wie Interpret – Titel, sondern einfach der Dateiname. Und ich kann mir beileibe nicht vom bloßen Lesen merken, von wem „03 – All I want is you.mp3“ ist. Eine Albumcover-Ansicht mit Infos daneben wäre praktisch, wie man es aus anderen Musikprogrammen kennt.

Kann das Version 4 mittlerweile?

Was ich suche und mir wünsche, ist eine Hochzeit von Miro + Banshee (oder Miro + Helium Music Manager unter Windows als das Nonplusultra). Es gibt ja Medienverwaltungsprogramme auch als Open-Source, die wie das Windows Media Center funktionieren: sie verwalten einfach alles in schicker und ansehnlicher Manier. Allerdings will ich das Programm nicht als Vollbild-Anwendung laufen lassen, sondern auch mal Ressourcen schonender im Hintergrund.

Auf der Miro-Homepage steht: „9 Reasons why Miro is better than what you have now.“ Noch kann ich dem nicht ganz zustimmen, aber wenn ihr ein Programm kennt, das diese Erwartung erfüllen könnte, dann sagt mir Bescheid!

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