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Klasse Web2.0-Video-Fun-Verwaltungs-App-Dings?

Okay, dann will ich mal ohne weitere Umschweife wieder ins Artikel schreiben starten und meine letzte Blog-Abstinenz frech kommentarlos (vorerst?) übergehen. Denn heute bin ich auf Miro gestoßen, was mir endlich wieder Stoff und Gelegenheit gibt, etwas zu schreiben.

Miro wird grob gesagt als Video-Player angepriesen, der praktisch alles abspielen kann. Gut, davon gibt es ja so einige auf dem Markt, ich selbst habe bisher den VLC-Player eingesetzt, bei dem ich nie was zu meckern hatte. Außer vielleicht eine etwas zu komplizierte Oberfläche, sobald man sich mit alternativen Skins auseinandersetzen will.

Aber sollte ich das Leichtgewicht VLC, das tatsächlich praktisch alles abspielen kann von Miro ablösen lassen? Ich sollte Miro auf jeden Fall eine Chance geben, wenn ich ein Web 2.0-Internet-Entertainment-Video-HD-Fan bin. Denn das Teil ist nicht einfach nur ein Player für die Videos, die auf meiner Festplatte liegen, sondern eher eine TV/Video-Plattform, die Festplatten- und Web-Videos integriert. Ähnlich den Erweiterungen zu Winamp, der Webanbindung des Windows Media Players oder iTunes.

Im Grunde genommen handelt es sich also um eine Medienverwaltung, die auf Videos ausgerichtet ist und sowohl online- als auch offline-Dateien verwaltet. Tatsächlich erweist sich das Ganze als praktisch, wenn ich wirklich bei den Stöbereien im Netz regelmässig auch Video-Portale oder Video-Podcasts ansteuere. Diese verwaltet Miro nämlich ähnlich einem RSS-Reader und hält euch auf dem Laufenden, wenn es was Neues gibt.

Das lässt sich auf zwei Arten bewerkstelligen: einmal mit dem eingebauten Webbrowser, der eine bestimmte Seite wie diese gleich im Programm öffnet oder eben per RSS-Feed. Das ist auch gleich die elegantere Art, bietet (aus meiner Sicht) aber einen winzigen und relativen Nachteil: um die Videos aus dem Feed zu schauen, werden sie erst herunter geladen.

Der Nachteil: es belegt Speicherplatz auf meinem System, obwohl ich vielleicht nur einen kurzen Blick riskieren wollte. Die Vorteile: Man kann das Video jederzeit manuell wieder löschen oder es löscht sich nach einer vorgegebenen Zeit automatisch, ohne, dass ich mich darum kümmern muss. Das ist schon cool und stellt einen Kompromiss zu dem Download-Zwang dar. Letzten Endes kann ich ja auch selbst entscheiden, was ich in den Feed packen will und auf welcher Seite ich nur stöbern möchte. Möchte ich nur durch die neuesten Videos eines Portals stöbern, kann ich diese Seite ja in die Web-Ansicht packen. Habe ich aber zB auf Youtube einen Channel abonniert, von dem ich mir ohnehin jedes erscheinende Video anschauen möchte, dann benutze ich dafür den Feed und werde zusätzlich noch bei Neuem benachrichtigt.

Ansonsten noch die üblichen Vorteile, die auch der offiziellen Seite zu entnehmen sind: automatische Torrent-Downloads und die Unterstützung ziemlich vieler Videoformate. Eines fehlt mir allerdings noch: Miro scheint keine DVDs abspielen zu können. Zugegeben, für ein Verwaltungsprogramm macht das nicht viel Sinn, doch ein VLC-Ersatz sollte das schon können. Vielleicht tut sich da ja noch was.

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