Die Unsterblichen II – Der Antagonist. Produktionstagebuch, Teil 13

Dienstag, 22. September 2009

Kaum arbeite ich wieder am Film, fange ich an, mir die Nächte um die Ohren zu schlagen. Vor einigen Tagen zog ich die Konsequenz – wie auch in Teil 10 des Produktionstagebuchs geschrieben – den Song für den Abspann des Films selbst zu entwickeln. Zwar bin ich relativ zufrieden damit, doch kamen mir gestern dennoch ein paar Ideen, das besser zu machen.

Die Umsetzung scheiterte jedoch an den Möglichkeiten. Ohne genug musikalisches Talent und zum Beispiel ein Keyboard zum Einspielen, sind meine Möglichkeiten stark beschränkt. Ich habe heute Nacht also 4 Stunden daran gearbeitet, ein etwas aufwändigeres, orchestraleres Stück zu entwerfen und bin damit auch gut durchgekommen. Doch irgendwie gefällt es mir inzwischen nicht mehr so gut. Ich werde wohl bei dem ersten Entwurf bleiben.

Der positive Nebeneffekt: durch die Arbeit am Abspann kenne ich meine Sound-Bibliothek nun so gut, dass ich gleich zu dem nächsten Teilprojekt weiter gegangen bin: der Vertonung des „Was bisher geschah“-Trailers. Tatsächlich entwickelt es sich zu einer Art Trailer von rund 3 Minuten Länge und mit orchestraler, aufwühlender Musik unterlegt. Ich muss dazu noch ein paar Off-Texte einsprechen, aber das Ganze macht einen guten Eindruck. Darüber hinaus habe ich wieder Kontakt mit dem Learning Resources Center hier an der Uni aufgenommen. Dort habe ich an einem Schnittplatz am Film gearbeitet und will nun noch ein letztes Mal (oder wohl eher: ein paar letzte Male) zurück kehren, um die Schnittarbeit fertig zu stellen.

Wie ich erfuhr, wurde das alte Avid Liquid-System durch ein Adobe Premiere-System ersetzt. Leider knapp 1 Jahr zu spät. Mit Premiere kenne ich mich weitaus besser aus und muss aus meiner Sicht feststellen, dass es die besseren Ergebnisse liefert. Zumindest kann man intuitiver damit arbeiten. Doch all mein Rohmaterial existiert in Form einer Liquid-Projektdatei. Nach ein paar Anrufen habe ich dann heraus bekommen, dass das alte Liquid-System noch steht, aber unklar ist, in welchem Zustand es sich befindet, bzw. ob es noch einwandfrei arbeitet. Ich werde also in den kommenden Tagen dort vorbei schauen und die Lage checken.

Ich hoffe inständig, dass alles noch funktionsbereit ist. Falls nicht, wäre dies das Worst-Case-Scenario und ich müsste den Film nochmal schneiden.

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